Geschichte zum Piccolo
Das Piccolo ist als solches nie erfunden worden, sondern war ursprünglich
nichts anderes, als eine halbe "normale" Querflöte - eben
eine Piccolo-Querflöte.
Erste Erwähnung fand die "flute a'
l` octave" 1735 in Frankreich, wenig später in Deutschland.
Einige Jahre später tauchen Orchesterbesetzungen
auf, die ein Piccolo vorschreiben. Während das Piccolo im Orchester
sich vor allem auf Grund der revolutionären Neuerung Theobald Böhms
an der Querflöte weiter entwickelte, bediente man sich in der Volksmusik
und beim Miltitär weiterhin des bewährten, mit nur wenigen
Klappen versehenen alten Modells.
Was sie heute als Pfeiferkunst geniessen können,
ist Ergebnis einer rasanten Entwicklung seit den fünfziger Jahren.
Herstellung des Piccolos
Die Herstellung eines Piccolos umfasst 148
Arbeitsgänge und besteht aus 56 verschiedenen Einzelteilen. Vom
Korpusrohling über Klappenfertigung bis zur Montage des Piccolos und
Fertigstellen.